Sonntag, 23. August 2015

Zeitumstellung, Linksverkehr und Meilen

Wer in der erste Reihe an Bord steht, der darf auch als erstes vom Schiff :-)
Also kommen wir wirklich schnell in England an. Sven fährt souverän in die linke Spur und bleibt auch dort.
Das Wetter in England ist ja so eine Sache. Wir wissen, dass dieser Tag an der Ostküste noch ganz schön sein soll und dann ist schlechtes Wetter von Westen erwartet - das überigens auch die ganze Woche in ganz England so anhalten soll. Also entscheide wir uns, in das nur 5 Meilen entfernte "St. Magrets Cliffs" zu fahren. Hier laufen wir das erste Mal durch eine Heidelandschaft. Milla schleicht und Sven bemerkt, es sei dem englischen Hündchen jetzt schon zu warm in seinem England...






Nach kurzer Wegstrecke verbringen wir unsere erste Einkehr in einem kleine Cafe und Sven hat das erste Mal "full English breakfast" und ich toast and jam und beide den ersten cup a tea.... jammi...



Danach zurück zum Cleverle. Wir stehen nicht ganz so schön - es waren schon alle Parkplätze besetzt. Aber jetzt beginnt es doch schon zu regnen. Da heißt es für uns erstmal Pause machen. ... die Augen fallen zu... warum nicht einfach auf's Bett legen... wir alle drei machen ein schönes Schläfchen. Der Regen lullt uns ein... als wir aufwachen ist der Parkplatz bis auf einige Mobilisten leer, es regnet immer noch und vor unserem Fenster grasen ausgesucht große und schöne Kühe :-)



Jetzt heißt es wieder Pläne machen. Wir entscheiden, dass wir weiter nach Westen fahren. Unser Ziel für heute soll Salisbury sein. Ein Parkplatz in der Stadt.

Hallo Ihr Steilklippen - wir kommen!!!

Es geht ganz früh los. Also Sven steht schon um 6.30h auf und versorgt Milla. Die gebuchte Fähre geht um 8.40h, um 7.40h sollen wir in Calais sein. Sven hat berechnet, dass wir um 7.00h losfahren müssen. Klar - Sonntag Morgen ganz früh ist das schon wieder alles vergessen und natürlich trödeln wir mal wieder. Zwar gibt es nur einen selbst gekochten Coffee to go - wir wollen in Calais, wenn wir in der Schlange stehen und auf die Abreise warten, frühstücken - aber trotzdem werden wir mal wieder nicht fertig. Als es endlich losgeht, schalten wir das Navi ein und sehen, dass die Anreise doch ca. 40 Minuten dauern wird... also pünktlich 7.40h schaffen wir auf keine Fall!
Wurscht - wird vor Ort schon alles klappen. Wir kommen an und stehen natürlich zuerst einmal in der total falschen Reihe. Klar sind wir ein Bus aber doch nicht so'n Reisebus für 60 Personen... also flux Rückwärtsgang rein und zurück gesetzt und in der Schlange mit Autos und Reisemobilen angestellt. Unsere Passprüfung funktioniert schnell und reibungslos - an der 2. Passkontrolle wird dann wirklich nur Milla geprüft. Ihr Pass wird genau angesehen und schließlich müssen wir auch ihren Chip auslesen und der wird auch noch einmal abgeglichen. Wir bekommen einen großen gelben Aufkleber für die Windschutzscheibe um deutlich zu machen, dass wir 1 Hund und keine Katze an Bord haben.


Endlich stehen wir in der Warteschlange und ich kann für Sven und mich ein Nutellabrot schmieren. Wir warten vielleicht eine Viertel Stunde - dann geht es über Terminal CALAIS 8 auf die Pride of Burgundy. Der Parklotse sieht unser gelbes Hundeschild und weist uns einen Platz in der ersten Reihe zu :-)
 

 Jetzt bekommt die Milla einen schönen Kauknochen und wir verlassen unser Fahrzeug und machen uns auf, um an das Panoramadeck zu kommen. In herrlichem Sonnenschein verlassen wir den Kontinent - und ohne Zwischenfälle kommen wir kurz später bei den Kreidefelsen von Dover an.

Samstag, 22. August 2015

Auf dem Zahnfleisch nach Frankreich

Wenn der Urlaub schon am Freitag Abend startet - und das bei einem ausgezeichneten Konzert der Fantastischen Vier - dann ist die Anreise nach Frankreich doch schon etwas beschwerlich...
Natürlich war erstens das Cleverle nicht gepackt und zweitens die Körper geschunden vom Hüpfen, Tanzen, Singen und Grölen und natürlich auch vom Bierchen trinken.
Tatsächlich geht es um 12.05h los. Über Holland und Belgien zockeln wir nach Gravesline wo wir endlich um 18.00h ankommen und mitten im Örtchen neben einigen anderen Mobilisten stehen.
Wir sehen das illustre Örtchen und finden beim Hundespaziergang auch einen ausgesucht schönen Strand mit ganz feinem Sand, geraten in ein krachendes Feuerwerk - aber wir können einfach nur noch schlafen - also kurzes Abendbrot und ab ins Bettchen.





Sommer 2015 - eine Reise nach England

Neu in der Familie, das Cleverle. Ein kleines Wohnmobil auf Basis eines Citroen Jumper. Es ist 5,99m lang und 2 Meter und etwas breit, es hat einen schönen großen Kühlschrank, ein prima Bett für 2, eine gemütliche Sitzgruppe und ein echt großes Bad. Also das - wie es scheint - perfekte Gefährt für Sven, Sylvia und die Milla... am Pfingstwochenende haben wir es abgeholt, die erste große Fahrt startet im August nach England. Klar, wenn schon Abenteuer, dann richtig, wir fahren nach Cornwall.

Hier berichte ich also nun über unsere Reise...  Auf geht's!

Samstag, 28. Juni 2014

Das Beste zum Schluss - von Neuwerk nach Cuxhaven 2014

Mehr findet Ihr auf Svens Profil auf Facebook.
Das war der Nordseelauf 2014... erstmals mit Wohnwagen als Unterkunft - doppeltes Abenteuer.

Donnerstag, 26. Juni 2014

Cuxhaven, wir kommen

Natürlich ein spektakulärer Sonnenaufgang und danach Regen. Wie ärgerlich, dass ich immer zu müde bin, den Sonnenaufgang zu fotografieren. Aber ich öffne nur kurz den Vorhang und schaue, ob es wohl schon an der Zeit ist aufzustehen. Jedes Mal geht gerade die Sonne auf, ich schließe den Vorhang wieder und schlafe weiter... müsste ich nicht über Sven klettern, würde ich vielleicht sogar aufstehen, die  Fotoapparat hole und ein Bild schießen. Aber so... einfach weiterschlafen.

Wir kommen gut weg – auch wenn wir 2x Brötchen holen und es schon wieder nach 9 Uhr ist. Tja und dann ist ein Schaf von der Weide entwischt und bringt den gesamten Zeitplan durcheinander. Gemeinsam versuchen wir mit den Putzfrau und anderen Urlaubsgästen das Schaf wieder auf die Weide zu führen. Aber es gelingt nicht. Schließlich ist es zumindest hinter dem Deich und wir können weiter fahren. Jetzt interessiert uns natürlich, wie der Bauer es wohl einfangen würde... aber wir wollen ja los.

Nach ca. 1,5 Stunden kommen wir in Cuxhaven an. Der Campingplatz ist total old-school. Scheint zum Teil in den 50er zum Teil in den 70er Jahren in seiner Entwicklung stehen geblieben zu sein. Egal. Wir bauen „in Windeseile“ das Vorzelt auf und machen es jetzt nicht nur für uns, sondern auch für Bärbel und Axel schön – denn sie werden am Sonntag den Wohnwagen hier übernehmen.

Denn geht es an den Strand. Es ist überwältigend schön – denn die Sonne scheint, wir sitzen in der Sonne, bekommen Latte mit Himbeertörtchen und Capuccino mit Malagaeiscreme... Am liebsten würde ich mich hier gar nicht wegbewegen. Was hab ich denn mit dem Lauf oder dem Deutschlandspiel zu tun...




Aber „mit gehangen mit gefangen“. Auf zum Abendrotlauf. Vorab schauen wir in einer total überfüllten Gästehalle das Spiel. Was eine Luft – um uns herum nur Läufer... Das ist Millas erstes public viewing – und das, wo sie schon private viewing nicht mag.
Der Lauf ist schnell besprochen: es ist eine 5 km Strecke. Die Läufer machen sich warm, marschieren vor den Deich. Singen accapella „an der Nordseeküste“ und laufen los. Steffi und ich fotografieren den Start und gehen dann langsam hinter den Deich. Dort ist das Ziel eingerichtet. Schon bald ist Björn, der Tour-Erste, im Ziel. Steffen folgt mit einer Zeit von 20:02 Min., wiederum danach kommt Sven ins Ziel. 




Alles gut – jetzt durch das Abendrot nach Hause und ohne Dusche (iihhh), nach dem Spiel Algerien gegen Russland und kurzem Reste-Essen ins Bett.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Camping ist nichts für Faule


25.06.2014 Heute ist Ruhetag. Aber tatsächlich werden wir heute unser Vorzelt abbauen, es ist Waschtag und unsere Abreise am nächsten Tag wird vorbereitet. Der Tag beginnt wie immer – es gibt einen spektakulären Sonnenaufgang und im Anschluss daran fängt es an zu regnen. Heute aber nur kurz und nur wenig. Bei Frühstück im Zelt ist der Regen schon vorüber.
Beim Abbau nehmen wir irgendwie alle leeren Zeltplätze um uns herum in Anspruch. Stört aber keinen, ist ja kaum jemand da. Mittags ist alles geschafft und wir sitzen in der Sonne, lesen, dösen und verbrennen uns mal wieder. Danach geht es auf eine kleine Tour durch unseren Kitz. Sven soll den FKK Strand und die Strand Sauna kennen lernen.


Nach der steifen Brise vor dem Deich ist die Windstille auf dem Weg zur Wasserskianlage eine Wohltat. Wir genießen den kurzen Weg durch ein Wäldchen und sind auf der Wasserterrasse. Leider ist die Anlage ausgefallen und wir können keine Skiläufer und Wakeboarder beobachten. Dafür gibt es Currywurst/Pommes und Waffeln mit Kirschen. 



Danach geht es über den Yachthafen zur Muschel. So schön! Tatsächlich endete die Nordsee in den 60er Jahren an der Muschel. Dort war ein Campingplatz angelegt und das Schwimmbad. Die Muschel wurde 1965 eröffnet. Bereits 1972 wurde dann der Yachthafen künstlich angelegt und der Campingplatz um die Muschel wurde aufgegeben und später verlegt. Ich möchte unbedingt irgendwann mal in der Muschel Abendessen :-)




Zurück über den windigen Deich gibt es zu Hause Bierchen und Bauernomeletts – Morgen geht es weiter... über die Elbe nach Cuxhaven.



Dienstag, 24. Juni 2014

Dornröschenlauf

Heute erwartet uns der Dornröschenlauf auf Baltrum - zum Übersetzen müssen wir nach  Neßmersiel. Natürlich sind wir wieder spät dran – und dann setzt sich auf der Landstraße erst der Transport-LKW vor uns und im Anschluss ein Tanklastwagen... so bleibt es wie immer bereits bei der Anreise aufregend. Wir schaffen es aber vor dem Ablegen noch zu Parken - dafür 'nen Euro für dem Parkautomat zu schnorren - und die Tickets für Milla und mich zu besorgen. Im Salon der Fähre finden Milla und ich ein Plätzchen am Boden und auf meinem umgedrehten Colakasten, Sven quetscht sich mit auf eine Bank. Der kleine schwarze Hund unter dem Tisch erweist sich im Nachgang als ganz schön giftig...
Auf Baltrum finden wir einen geschützten Platz auf der Wiese, genießen noch einen Kaffee und die Männer bereiten sich auf den Lauf vor. Milla genießt die Ruhe.




Natürlich startet auch dieser Lauf wieder mit einer Rede des amtierenden Bürgermeisters – der die Läufer vornehmlich auf die tückischen Kaninchenlöcher im Dünengelände hinweist. Dann singen die Läufer „an der Nordseeküste“ und schon sind sie unterwegs. Steffi und ich stehen im Zielbereich. Da die Insel sehr klein und die Strecke auf über 10 km angelegt ist, laufen die Aktiven 2 Runden, kommen also 2x an uns vorbei. Steffen läuft in einem gut auffälligen schwarz/weiß Outfit als Skelett – ihn erkennen wir vor weitem. Sven – unser allseits bekanntes fashion-victim ist in orange unterwegs.



Natürlich machen die Jungs das wieder gut. Und das Wetter hält sich, bis auch die letzte Walkerin im Zielbereich ist. Es gibt ein Wurstbrötchen, dann ein Bierchen, wir genießen 1-2-3-wech - die Tombola - und erleben die Ehrung von 2 Teilnehmern, die mit dem  Dornröschenlauf 2014 ihre 100ste Etappe beim Nordseelauf absolviert haben. Sie haben alle 14 Jahre teilgenommen und sind alle angebotenen Etappen aktiv mitgelaufen. So kommen sie auf 100 Etappen – irre!

Dann ist der Lauftag auch schon wieder zu Ende. Auf dem Weg von der Insel erstehe ich noch 2 Brettchen – den Moinsager und das Deichkind! Freue mich jetzt schon darauf, zu Hause das Schäfchen beim Frühstück zu treffen.



Ein schöner Tag auf der Insel geht zusende. Wieder vorbei an der Seehundbank, dann über die Landstraße und den Markant zurück nach Hooksiel. Es gibt noch Nudelreste, Bierchen und Schnaps. Und dann wie immer beim Nordseelauf früh in die Falle... Und morgen können wir ausschlafen – Mittwoch ist Ruhetag!

Montag, 23. Juni 2014

Die Geschichte hinter der Geschichte

Kann überhaupt jemand den letzten Post verstehen?! Ich glaube nicht. Hier also die Geschichte hinter der Geschichte.

Mamas Freundin Gesche lebt seit 1983 als erfolgreiche Unternehmerin auf Wangerooge. Seither verbringt meine Familie regelmäßig Zeit auf der Insel. Wenn wir also auch nur für einige Stunden während des Nordseelaufs auf Wangerooge sind, gehört es dazu, Gesche in ihrem Geschäft zu besuchen. Gestern hatte Gesche also die Idee, Sven mit dem MOIN Trikot auszustatten. Warum?! Das MOIN Magazin ist das bunte Insel-Magazin von Wangerooge, das Manfred Osenberg seit vier Jahren herausgibt. MOIN informiert fünf Mal im Jahr die Bewohner, Gäste und die Fans der Insel über Aktuelles, Klatsch und Tratsch sowie Geschichten und Hintergründe. Durch ein Abo holen sich die Freunde der Insel das Urlaubsfeeling regelmäßig nach Hause. Um auf die schönste Insel der Nordsee, auch jenseits des Meeres, aufmerksam zu machen, gibt es seit einiger Zeit die MOIN Trikots, die Sportler bei ihren Wettkämpfen auf der ganzen Welt tragen. Das Trikot war zum Beispiel schon in Butan, aber auch beim Hamburgmarathon... Und ab jetzt, ist das grüne Trikot mit Sven unterwegs. Vielleicht beim PHOENIXSEE-Halbmarathon in Dortmund....


Ein Mädelstag in Hooksiel

23. Juni 2014 – heute machen Milla und ich Pause vom Nordseelauf. Heute sehen wir zwei girls uns den Ort an. Gemeinsam mit Sven verlassen wir gegen 11.15h den Wohni und fahren bis zum Kreisverkehr, der den Ort in 1,1 km ausweist, mit. Dann geht es alleine weiter.
Nach einem netten Spaziergang erreichen wir eine kleine Fußgängerzone und den „Alten Hafen“ am Sackhaus mit nettem Cafe. Einige Radfahrer genießen ihr erstes Radler und die lauschige Aussicht. Ich überlege kurz, ob ich schon einen Apfelpfannkuchen essen sollte, entscheide mich aber dafür, mich erst etwas zu bewegen. Ein Blick auf eine Informationstafel erläutert, dass wir über den Siel in verschlungenen Wegen bis zum Strand gehen können. Eine Laufstrecke wird mit 5,5 km ausgewiesen – aber hier passe ich nicht wirklich auf, mache mir auch kein Foto, sondern gehe mit der Milla los. 




Irgendwie laufen wir in einem lauschigen Windschatten – es ist gar nicht mehr kalt, T-Shirt Wetter. Zuerst kommen wir an einem kleine Yachthafen vorbei, im Anschluss folgt sofort das Cafe Muschel. Ich nehme mir vor, am Ruhetag hier mit Sven essen zu gehen. 




Dann gehen wir weiter und viele kleine Yachthafenstege reihen sich aneinander... den letzten Steg, den ich passiere weist „Steg IX“ aus. Ganz schön groß hier. 





Milla geht zwischenzeitlich mal schwimmen. Ganz neu: direkt an der Wasseroberfläche schwimmt Brot, das jemand zum Füttern der Enten ins Wasser geworfen hatte – jetzt will Milla sogar dieses Quellbrot aus dem Salzwasser essen. Sie kann mich auch manchmal ganz schön nerven...
Dann erreichen wir die Surfschule. Direkt davor gibt es Wiesen auf denen auch Wohnmobile und Zelte stehen. Nein, wie lauschig – nach dem lauten unwirtlichen Campingplatz hätte ich so etwas nettes gar nicht erwartet. Sollten wir noch einmal herkommen, sollte dies unser Campingplatz werden – aber gab es Strom und Toiletten?! Muss ich später nachschauen. Eine einsame Surferin übt, sonst ist alles ruhig. Ein Zeltdorf für die nächsten Schüler ist schon aufgebaut... da wäre ich fast gerne nochmal 15.
Weiter geht’s. Wir sind jetzt schon über zwei Stunden unterwegs. Ich habe Durst – Milla hat ihr Wasser bereits ausgetrunken. Manchmal ist es mir unheimlich – so abgeschiedene Wege zu gehen. Aber immer wieder kommen uns Radfahrer entgegen oder überholen uns – so einsam, wie es aussieht, ist es vielleicht doch gar nicht.
Das nächste Siel ist genauso spannend, wie das vorherige. Hier befindet sich  die Wasserskianlage. Zwar ist hier nichts los, aber es sieht gemütlich aus. Hier hängt eine nächste Tafel mit den Wegen. Aha, da sind wir also... bis zum Campingplatz ist es noch weit. Also kehren wir ein auf die lauschige Wasserterrasse. Milla kann endlich ausruhen – natürlich weiterhin in der prallen Sonne mit Leine auf Spannung... warum kann der Hund sich nicht normal entspannen?! Ich bekommen eine köstliche Waffel mit heißen Kirschen und Sahne. 


Foto Waffel mit Kirschen und Sahne


Dabei sehe ich, auf der Tribüne sitzend, zwei jungen Frauen und zwei jungen Männern beim Üben zu. Die Mädels auf Monoski, die Jungs auf Skiern. Ich bin ja neugierig und frage erstmal, was die Mädels gebucht haben: 6 Tage volles Programm. Nach dem ersten Tag können sie schon starten – ab jetzt üben sie die Kurve. Und haben mächtig Spaß dabei. Und wieder denke ich, warum habe ich das mit 20 nicht mit meiner Freundin gemacht.
Dann geht es auf den Heimweg. Über den Deich zum Strand. Da ist er wieder, der hässliche Wind. Ich halte einen Plausch mit der Ticketfrau und laufen dann zwischen FKK-Abschnitt und Schafkoppeln zurück zum Campingplatz. 


Foto Schäfchen


Uff. Nach 5 Stunden sind wir zurück an unserem Wohni - jetzt etwas trinken und ausruhen. Im Vorzelt ist es gemütlich – Milla auf ihrer Matte, ich auf der Liege mit Decke. Da nicken wir gleich mal weg. Noch Essen, Fussball gucken, ein bisschen was schreiben und dann wird gegen 23.00h auch Sven wieder da sein.
Was ein schöner Mädelstag :-)


Sonntag, 22. Juni 2014

Ein Dortmunder wird Botschafter für Wangerooge

... der Wecker ist gestellt – allerdings mit der Einstellung „werktags“. Ist heute am 22.06.2014 denn werktags?! Nein – es ist ein Sonntag. Also schellt kein Wecker. Und der Aufbruch zum Anleger nach Wangerooge in Harlesiel, erfolgt hektisch, ohne Kaffee und ohne viel Nachdenken. Im Auto gibt es ein Schnittchen und die Fähre schaffen wir locker – gut so!
Nach obligatorischem Frühstück bei der Inselbäckerei Kruse halten wir ein Pläuschchen mit Gesche und sie hat die Idee, Sven startet ab jetzt auf jeder Insel als Botschafter für Wangerooge. Dafür ist das Moin Shirt von Wangerooge gerade das richtige Outfit – und in fröhlichem Grün ist Sven bester Dinge.



Der Lauf überrascht mit längst verdrängter Härte – bei Steffen reißt es im Muskel, Sven ärgert sich über das Kopfsteinpflaster... aber am Ende sind alle glücklich über die Gastfreundschaft von Gesche und Herrmann und das hervorragende Wetter auf der schönsten aller Inseln ;-)



Und lieber Manfred – herzlichen Dank für Deine Stippvisite im Garten! Wir sind gespannt auf den Abdruck.


Samstag, 21. Juni 2014

Der Lauf beginnt in Bensersiel

Am 21.06.2014 startet der 14. EWE Nordseelauf mit der ersten Etappe in Bensersiel. Von unserem Campingplatz reisen wir ca. 40 Minuten an. Vor Ort auf den Schotterparkplatz, Kleingeld für den Parkautomat organisieren, kurzen Sachstand aufnehmen und schließlich zum Cafe mit dem größten Frankfurter Kranz, den ich jemals gesehen habe. Für uns gibt es Torten, Latte und ein Kännchen Ostfriesentee.


Aber dann, endlich – die Jungs aus der Ruhrmetropole sind heiß. Jetzt geht’s endlich wieder los.




Svens Zusammenfassung

Der Auftakt des 14. Nordseelaufs hatte es in sich. Gleich zu Beginn wartete mit ca. 13, 4 km die längste Etappe auf uns. Grundsätzlich ja kein Problem, aber an der Nordsee kann es schon einmal witterungsbedingt schwieriger sein. Zumal wir in den Tagen zuvor nicht nur mit starken Böen, sondern auch mit Regen kämpfen mussten. Zum Start zeigte sich das Wetter dann von der besseren Seite: der leider immer noch starke Wind hatte zwar die Regenwolken vertrieben, allerdings schien Ailos, der Gott des Windes, noch nicht mit seinem Werke vollumfänglich zufrieden zu sein. Während der ersten Kilometer hatten wir fantastischen Rückenwind, der sich in Seitenwind und nach ca. 8,5 km auf der Wasserseite des Deiches für die verbleibenden 5 km in Gegenwind verwandelte. Daher nahm die Pace dann auch deutlich ab. Am Ende stand ein Schnitt von 5:43. Für das erste einlaufen, nicht ganz schlecht, aber mit Potential nach oben. Am nächsten Tag: Wangerooge :-)